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Frank Otto Siegwarth

geboren am 23. Dezember 1961 in Emmendingen
gestorben am 18. November 2016 in Bad Krozingen

So ist das Leben, sagte der Clown,
wischte sich eine Träne weg
und malte sich ein Lächeln auf.
Kerze

Christina
entzündete diese Kerze am 9. August 2026 um 15.39 Uhr

Heute vor 36 Jahren haben wir auf dem Standesamt Ja zueinander gesagt.
Ein Ja vor dem Gesetz – aber für uns war es der Beginn eines gemeinsamen Lebens, von dem wir damals noch nicht wussten, wohin es uns führen würde.
Unser großer Tag war dann der 11. August 1990, als wir in unserer so vertrauten Kirche St. Bonifatius auch vor Gott Ja zueinander gesagt haben.
Wir hatten so viele Pläne für unsere Zukunft. Manche konnten wir verwirklichen, andere nicht. Das Leben hat uns immer wieder Steine in den Weg gelegt. Es gab Zeiten, die uns viel abverlangt haben.
Aber wir haben zusammengehalten.
Und wir haben unser Versprechen gelebt:
in guten wie in schlechten Zeiten.
Heute, 36 Jahre nach unserem ersten Ja und fast zehn Jahre nach deinem Tod, denke ich besonders daran zurück.
Du bist nicht mehr hier, um diesen Tag mit mir zu feiern.
Und trotzdem ist dieses Ja nicht einfach verschwunden.
Es gehört zu meiner Geschichte, zu meinem Leben und zu dem Menschen, der ich heute bin.
Ich denke an unsere Pläne, an das, was wir gemeinsam geschafft haben, an die schweren Zeiten, die wir miteinander getragen haben, und an die vielen kleinen und großen Momente, die unser gemeinsames Leben ausgemacht haben.
Vielleicht bedeutet „in guten wie in schlechten Zeiten“ am Ende auch, dass eine Liebe nicht einfach aufhört, nur weil ein gemeinsamer Weg zu Ende gehen musste.
Heute vor 36 Jahren haben wir zu einander Ja gesagt.
Und ich bin dankbar, dass ich dieses Ja mit dir erleben durfte.
Du fehlst mir.
Und doch bist du ein Teil meines Lebens geblieben – bis heute.

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Stimmungsbild

Waltraud, Michael und Susanne Klaus
schrieb am 11. Dezember 2016 um 11.48 Uhr

Der Tod ist groß.
Wir sind die Seinen
lachenden Munds.
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,
wagt er zu weinen
mitten in uns.
(Rainer Maria Rilke)

Liebe Trauerfamilie,

mit tiefer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tode Frank Siegwarts aufgenommen. Wir wissen nicht wie groß Ihr Schmerz ist, er wird sie noch eine lange Zeit begleiten. Niemand kann ihn Ihnen abnehmen. Aber wir wollen ihn gemeinsam mit Ihnen tragen. Wir wollen zrückgeben, was wir erfahren haben. Sein Beruf war Berufung und der Mensch stand im Mittelpunkt. Er hat getröstet und auch Freude gespendet. Er hatte immer ein offenes Ohr und seine Freude war ansteckend wenn wir uns irgendwo getroffen haben. Er hat das Gefühl vemittelt, dass jeder Mensch für ihn eine Besonderheit war. Es wird schwer sein zu realisieren, dass wir ihn nicht mehr treffen werden. Aber er wird in unseren Gedanken sein.

In herzlicher Anteilnahme
Waltraud, Michael und Susanne Klaus

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Der letzte Termin

Beerdigung, Bergfriedhof Emmendingen

Samstag, 26. November 2016 11.00 Uhr